Avatar – Aufbruch nach Pandora.
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Gerade in der Vorpremiere gesehen, in 3D, und: wow! Die Story an sich ist nichts Neues, aber die Farben, Bilder, Effekte… Es ist ein Fantasyfilm, der in der Zukunft spielt – die Menschen haben Bodenschätze auf einem noch naturbelassenen Planeten, Pandora, entdeckt und genau dort, wo gegraben werden soll, befindet sich der heiligste Baum und Lebensmittelpunkt des dort lebenden Volkes, der Na’vi…
Ich will gar nicht mehr zur Geschichte des Films sagen – der Film ist einfach genial. Eine Mischung aus mythischen Anspielungen, atemloser Spannung und nachdenklichen, manchmal philosophischen Momenten, Politik- und Gesellschaftskritik, dem alten Kampf zwischen Gut und Böse, umwerfenden Bildern und dem Zauber eines magischen Reiches – vielleicht ein wenig das, was passiert, wenn Realität und Traum verschwimmen und am Ende nur eine Seite wahr sein kann.
Unbedingt sehenswert! – allein schon für die traumhaften Farben, die mythische Welt Pandoras und die magischen Bilder dieser fremden Welt.
[Trailer (deutsch) - der englische ist zwar qualitativ besser, dessen Text nimmt aber zu viel vorweg. Und die taz hat einen meiner Meinung nach sehr interessanten Artikel zu Avatar geschrieben - allerdings verrät er vor dem Anschauen viel zu viel, also erst später lesen. ;)]
Snowflakes.
Mittwoch, 16. Dezember 2009Es schneit!
Und heute Abend ins Kino: Avatar Vorpremiere in 3D, sehr fein.
Storebird Weihnachtsaktion.
Montag, 14. Dezember 2009[gefunden via Meergedanken]
Bei Storebird [hier geht es zu deren neuestem Shop namens "Schminkbrille", den man erwähnen soll muss - klingt nach einer lustigen Idee, ist für Maulwürfe wie mich aber sinnlos ;) ] gibt es zu Weihnachten eine Gewinnaktion – jeder kann teilnehmen und jeder gewinnt automatisch, so die Theorie. Voraussetzung: ein Blogeintrag darüber samt Trackback, zusätzlich eine Email an Storebird und im eigenen Blog eine Liste der gewünschten Produkte [maximal vier] mit vorgegebener Verlinkung [die genauen Bedingungen stehen auf der Website]. Nun denn – ob es funktioniert, werde ich sehen; die Idee klingt jedenfalls gut.
Meine Wunschliste:
Gleich folgt noch die Email und dann bin ich gespannt, ob ich in nächster Zeit Post bekomme.
Flashmobs als Streikmittel.
Freitag, 11. Dezember 2009Die taz schreibt: ab jetzt dürfen Gewerkschaften auch Flashmobs als Streikmittel einsetzen. Flashmobs sind scheinbar spontane Menschenaufläufe auf öffentlichen Plätzen, bei denen die Teilnehmer für einen kurzen Zeitraum genau dieselben – meist unsinnigen – Dinge tun, bevor sich die Menschenansammlung ziemlich schnell wieder auflöst; organisiert werden sie meist über das Internet. In Deutschland bekannt sind vor allem die Stürmung einer McDonalds-Filiale in München oder die Kissenschlacht vor dem Kölner Dom. Ursprünglich war die Idee zwar unpolitisch – inzwischen gibt es aber auch viele Flashmobs mit politischem Hintergrund [so z.B. der Grundgesetz-Flashmob im Mai diesen Jahres (ich war sogar dabei, in Hamburg - und bin mit dem Liebsten in irgendeinem der unzähligen davon gemachten Videos zu sehen ;) ) oder der "Und alle so: yeahh - Flashmob" (hier schonmal erwähnt)].
Ich finde die Idee persönlich lustig – Streiks müssen schließlich nicht immer mit Plakate tragen, durch Straßen laufen und Parolen brüllen rufen zu tun haben, ein bisschen „Abwechslung“ kann bestimmt nicht schaden [ja, es geht um ernste Dinge - aber müssen Streikaktionen deswegen zwangsweise humorlos sein? - ich plädiere für nein]. Vielleicht auch eine Idee für den immer noch laufenden Bildungsstreik?
Neil Gaiman – Neverwhere.
Mittwoch, 09. Dezember 2009
Klappentext:
„Richard Mayhew is a plain man with a good heart – and an ordinary life that is changed forever on a day he stops to help a girl he finds bleeding on a London sidewalk. From that moment forward he is propelled into a world he never dreamed existed – a dark subculture flourishing in abandoned subway stations and sewer tunnels below the city – a world far stranger and more dangerous than the only one he has ever known…“
Neverwhere ist definitiv eines meiner Lieblingsbücher, schon lange. Irgendwann mit 12, 13 Jahren muss ich es das erste Mal gelesen haben, seitdem lässt mich dieses Buch nicht mehr los – und nun, endlich, habe ich die englische Originalversion.
Neverwhere ist einfach fantastisch, im wahrsten Sinne des Wortes – die Welt des London Below, eine Welt voller magischer Wesen und vergangenen Zeiten, in der Ratten Könige sein können und es noch Engel gibt. Wer Christoph Marzis Lycidas kennt, wird einiges aus Neverwhere wiederfinden – auch dort gibt es die „Stadt unter der Stadt“, von der normale Menschen nichts ahnen; Mr. Fox und Mr. Wolf, die Black Friars und die Rolle der Ratten stammen aus Neverwhere und noch so Einiges mehr.
Auf jeden Fall ist es ein wundervolles, geniales Buch – unbedingt lesen!
[Es gibt auch eine gleichnamige Verfilmung davon, eine sechs Folgen lange Serie, die vor dem Buch da war und deren Stoff dann für das Buch adaptiert wurde - dazu mehr, sobald ich sie gesehen habe.]
Bundestagswahl: zwei Monate später.
Freitag, 04. Dezember 2009Laut Bericht der tagesschau sind inzwischen 60% der Bevölkerung mit der schwarz-gelben Regierung unzufrieden – gut, einige der Spitzenpolitiker genießen noch ausreichend Zustimmung, aber es gäbe keine Mehrheit mehr für die Regierung, wenn jetzt gewählt würde. Hauptkritikpunkte sind die Afghanistan-Politik und der zu stark vernachlässigte Klimaschutz – aber nur daran wird es auch nicht liegen.
Offenbar hält die schwarz-gelbe Koalition also den Erwartungen nicht stand, ihre Versprechen nicht ein und allmählich ist das auch bei den meisten Menschen angekommen. Aber irgendwie… war das doch von vornhinein klar.
Und warum hätte man auf diesen Gedanken nicht zwei Monate früher kommen können, so dass das Wahlergebnis erfreulicher ausgefallen wäre und wir jetzt vielleicht eine brauchbare Regierung hätten?









Verfasst von einhandseglerin
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