Kristalltage.

Zu wenig Worte, zu viel Leben – und alles, was die Nacht mir zuflüstert, passt nicht hierhin; manche Worte sind zu zerbrechlich, um ausgesprochen zu werden, nichts als Schmetterlingsflügel des Herzens oder vielleicht der Seele, die der leiseste Windhauch zerstören kann.
Und während der Frühling mit aller Kraft die Welt erobert, bleibe ich daher stumm, lausche dem Atmen des Windes, dem Wispern der Sonnenstrahlen und den Geschichten, die das Meer ans Ufer schwemmt – die Zeit für Tinte auf Papier und Zeilen schwarzer Zeichen wird wiederkommen, irgendwann, nur nicht jetzt, nicht hier, nicht heute.

3 Kommentare

Eingeordnet unter Worte

3 Antworten zu Kristalltage.

  1. Glueckskind

    Ja. Und ich lese hier wieder regelmäßig mit.

    <3

  2. Es gibt für alles eine Zeit, selbst für das Schweigen…

  3. es muss auch nicht jedes wort ausgesprochen oder aufgeschrieben werden. manche worte sind einzig dazu bestimmt, in gedanken zu existieren.
    liebe grüße :)

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