Winterwunderland.
Samstag, 19. Dezember 2009Und endlich ist es Winter.
Donnerstag, 17. Dezember 2009Vorweihnachtszeit.
Sonntag, 22. November 2009Unsere Sternenkette hängt wieder am Fenster…
…die ersten Plätzchen hab’ ich gebacken… [wenn die Motivation zum Hausarbeit schreiben schon gering ist, kann ja wenigstens der Haushalt davon profitieren...]
…und bald wieder nach Hamburg auf den zauberhaften Weihnachtsmarkt, bunte Lichter, Kälte, vielleicht irgendwann Schnee; Kerzen am Abend, kristallklare Nächte voller Sterne, Reif auf den Feldern und blassblaue Morgenhimmel.
Plage Noire: Sonntag, 15.11.09
Mittwoch, 18. November 2009Sonnenschein vor dem Fenster, strahlend blauer Himmel – daher geht es nach dem Frühstück noch einmal an die Ostsee, unser Bus fährt erst um 16 Uhr.
Und danach: auf dem Balkon in der Sonne sitzen und lesen, sehr fein!
Die Aussicht:
…ein letzter Spaziergang durch die Ferienanlage…
Das hier haben wir wohl verpasst, schade eigentlich:
Und nun enden die Photos – es war ein tolles Wochenende und ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr wieder ein Plage Noire gibt.
Ich hab’ mein neues Lieblingsfestival gefunden. :)
Plage Noire: Samstag, 14.11.09
Mittwoch, 18. November 2009Nach ungefähr sieben Stunden Schlaf klingelt auch schon wieder der Wecker – schließlich wollen wir das Frühstücksbuffet genießen! Gegen 9:30 sitzen wir somit unten im Hotelrestaurant und futtern uns durch die Frühstückauswahl – sie haben sogar Mousse au Chocolat, genial.
Der Blick aus dem Fenster am Morgen:
Der Frühstückssaal von innen und außen:
Frisch gestärkt machen wir uns anschließend auf dem Weg zum Strand – wir machen schließlich Urlaub an der Ostsee. Noch ist vom Meer eher nichts zu sehen… ob wir wohl richtig sind? Immerhin die Spitze eines Leuchtturms in der Ferne verrät uns, wo das Wasser sein muss.
So windschief können Bäume auch nur vom Küstenwind werden…
Und endlich, wir sehen das Meer!
Am Strand: ausschließlich schwarze Menschen [nein, die eine weiße Jacke zählt nicht] – normalerweise sieht es hier bestimmt nicht so aus. ;)
Noch mehr Meer… :)
Nicht nur viele schwarze Menschen, sondern auch eine Menge Möwen:
Nun müssen wir allerdings zurück, die ersten Lesungen beginnen bald. So sehen übrigens Kinderspielplätze mit Meerdesign aus:
So, nun aber los zum Meet & Greet mit ASP – mit professionellem Photoshooting. Hoffentlich werden die Photos bald online gestellt… bis dahin gibt es zumindest ein Photo von der Band, noch bei der Autogrammstunde. Und während ich danach schon einmal Plätze freihalte, geht der Liebste noch Autogramme von Emilie Autumn holen.
Einen Teil der Lesung von Oswald Henke habe ich somit allein und ohne Kamera verbracht – leider ist der Saal sowieso etwas zu dunkel für brauchbare Photos. Die Lesung ist durchaus untypisch für eine „normale“ Lesung, aber sehr typisch für Henke – verrückt wie immer. So holt er sich z.B. zu Beginn zwei Helfer auf die Bühne – der rechts bekam Seifenblasen zur Aufheiterung des Publikums, falls die Stimmung zu düster werden sollte; die links wurde mit Kreidestücken ausgestattet, mit denen sie das Publikum bewerfen durfte, sofern jemand unaufmerksam war [sehr passend dazu auch die Uniform des Mädels].
Ansonsten: genial! Henke ist einfach großartig beim Vortragen von Texten [man merkt, dass er Schauspiel studiert hat], viel Lustiges gab es auch – z.B. die schwarze Hostie, extra für „Gruftis“. Gibt es nun auch in gelb für die FDP, in grün für Ökos und eben in schwarz für Gothics. Leider ohne Pentagramm, das auszuschneiden hat er laut eigener Aussage nicht hinbekommen. ;) Oder auch die Handpuppen – aber das führt nun allmählich zu weit und ist auch nur halb so lustig, wenn man nicht dabei war… daher sollen nun Bilder sprechen. [In der Pause haben wir zudem auch seine beiden Bücher ergattern können und sie später signieren lassen.]
Nach Oswalds Lesung folgt eine weitere – von Emilie Autumn.
Sie liest aus ihrem neuen Buch „The Asylum for wayward victorian girls“, das Mitte Dezember erscheinen wird – abgesehen davon, dass diesmal wirklich gelesen wird, ist aber auch Lesung sehr untypisch. Das Publikum bildet auf Aufforderung Emilies einen Kreis mit ungefähr zehn Zentimeter Entfernung zur Bühne ["Now we can all see each other!"]; die Lesung ist letzendlich eine Mischung aus ein wenig quatschen, zusammensitzen, Buchpassagen und darstellerischer Darbietung derselben, am Ende gemeinsam singen – und mein Liebster durfte ein Luftgitarrensolo geben, hihi. :) Überdies „huh, how much time do I have left?„, da Emilie ihren Auftritt offenbar größtenteils improvisiert hatte, und „We don’t need more normal people, there’s already too many of them – let’s just be crazy!“ – sehr sympathisch, sehr toll, ich will nochmal!
Nach inzwischen vierundhalb Stunden sitzen, es ist 18:30 Uhr, haben wir nun viel Zeit bis zum nächsten anvisierten Konzert – somit bleibt Zeit für Schwimmbad und Essen. Auf dem Weg zum Hotel holen wir uns allerdings erst noch Autogramme von Blutengel, deren Konzert wir nachher um Mitternacht noch sehen wollen.
Zurück im Zimmer, eben umziehen, schließlich haben wir tolle Bademäntel bekommen – spaßig, solche weißen Riesenmäntel. :) [Ja, ich gucke komisch. Einfach ignorieren. Und Haare färben müsste ich auch mal wieder...] Im Aufzug habe ich nebenbei erwähnt kichernde Menschen gehört, die auf schwarze Bademäntel passend zum schwarzen Festival gehofft hatten – „Guck mal, die sind ja doch weiß…„
Essen gibt es beim Italiener – kein herausragendes Essen, aber dafür schönes Ambiente.
…und nochmal durch die Gänge schlendern…
Timetable:
Und weil wir nun immer noch viel Zeit haben, schauen wir noch eben bei Kirlian Camera vorbei… klang ganz interessant, bis es nach ein paar Liedern zu elektrolastig wurde.
So sieht es übrigens draußen aus, bei Nacht:
…und London after midnight statten wir auch noch einen Besuch ab – vor allem der politische Hintergrund ist interessant, aber ein Konzert muss ich nicht unbedingt sehen. Macht nichts, wir müssen sowieso wieder los…
…zu Blutengel. Hat viel Spaß gemacht, tolle Bühnenshow, sogar ein paar Lieder die ich kannte – und eine Menge Kunstblut bei „Vampire Romance“. ;) Sehr toll!
Plage Noire: Freitag, 13.11.09
Mittwoch, 18. November 2009[Vorwarnung: das wird ein ziemlich langer Eintrag. :) ]
Freitag Morgen, es regnet in Husum [wer hätte das gedacht?] – somit mit dem Taxi zum Bahnhof, per Zug weiter nach Kiel, dort Frühstück kaufen und in den Bus einsteigen, der uns zum Weissenhäuser Strand bringen soll. Wir hatten auf einen gemütlichen Reisebus gehofft, nachdem wir immerhin einundhalb Stunden fahren müssen; leider ist es ein normaler Rüttel-Schüttel-Linienbus – aber nun gut. Leider Nummer zwei: Theoretisch hält die Linie direkt am Weissenhäuser Strand – aber natürlich nur dreimal am Tag und nicht dann, wenn wir fahren müssen, das bedeutet Durchfahren bis Oldenburg und von dort wieder 10 Minuten zurück. Macht nichts, der Umweg war eingeplant und wir sind pünktlich um 14 Uhr an der Ferienanlage zum Einchecken.
Uns begrüßt eine Miniatur der Anlage, sogar mit netten kleinen Beschilderungs-Schildchen:
Leider stehen wir erst einmal an der falschen Rezeption [es gibt zwei - eine für die Appartements und Bungalows, eine für das Hotel], da die schwarzen Menschen um uns herum offenbar alle Appartements gebucht haben – aber so sehen wir auf der Suche nach der Hotelrezeption schon einmal die Anlage und das spätere Festivalgelände. Wie gut, dass die Security-Menschen noch nicht da sind, Bändchen gibt es erst an der Rezeption und sonst müssten wir außenrum laufen. Ungefähr 10 Minuten später haben wir dann aber das Hotel gefunden – sieht doch gar nicht schlecht aus, oder?
An der Rezeption erhalten wir unsere Schlüsselkarten, einen Gutschein für zwei Bademäntel für das Wochenende [sehr fein!], die wir auf dem Weg zum Zimmer gleich abholen; Gimmicks vom Veranstalter, einen großen Lageplan, auf dem man alles lesen kann [kleinere lagen davor schon aus] – und es gibt Geld zurück, da die Preise nachträglich vom Veranstalter noch gesenkt wurden.
Und nun natürlich erst einmal: Zimmer erkunden!
Der Blick vom Eingang aus und das Bad…
Bett, Sitzecke, Balkon…
Leider ist die Minibar leer – schade.
Aber dafür können wir nun den Inhalt unserer Plage Noire-Tasche begutachten: Zillos [von 2007? Whatever...], ein RedBull-Shot, ein Schlüsselband und vier [!] Frisbees. Die erste ist leider schon am ersten Tag verschwunden, sehr merkwürdig – aber ich glaube fast, der Zimmerservice hat sie irgendwo rumliegend gefunden und weggeworfen. ;)
Und nun müssen wir natürlich das Schwimmbad nutzen, bevor um 17 Uhr das erste Konzert beginnt. [Es gibt leider nur ein Photo vom Eingang, aber von innen war das Schwimmbad auch ganz hübsch. ;) ]
Frisch geduscht geht es los zum Festivalgelände – noch nicht viel los bisher… und hier soll ein Gothic-Festival stattfinden? Wir sind gespannt.
Hihi, sie haben nicht nur die Säulen, sondern auch den Adventskranz mit schwarzen Tüchern verhängt.
Das erste Konzert: Mono Inc.
Zuletzt hatten wir sie als Vorband beim ASP-Konzert erlebt und wie auch dort war das Konzert diesmal sehr toll – bzw. sogar toller, weil länger. Und sie haben alle meine Lieblingslieder gespielt! [Unter Anderem das absolut hörenswerte Get some sleep, das auch mein Liebster sehr toll findet. :) ]
Anschließend geht es zu Persephone. Im Gegensatz zum großen Zelt, in dem Mono Inc. eben gespielt haben, ist der Saal sehr klein – was zu diesem Konzert aber perfekt passt. Tolle Atmosphäre, die Sängerin liegt einem teilweise im wahrsten Sinne des Wortes zu Füßen, publikumsnäher geht wirklich kaum – wow! [Persephone ist das Nebenprojekt von Sonja Kraushofer, der Sängerin von L'âme Immortelle.]
Und dann, was wir unbedingt sehen wollten – fetisch:Mensch. fetisch:Mensch ist das neue Projekt von Oswald Henke, der davor Sänger [bzw. wie er sich selbst bezeichnet: Sprecher] und Mastermind bei Goethes Erben war. Bühnenshow und Texte sind jedes Mal wieder umwerfend – besonders bei so einer kleinen Bühne, wo er immer wieder mitten im Publikum war und ab und zu sogar diverse Leute an den Schultern gepackt hat. Sehr geniales Konzert!
Nach inzwischen drei Konzerten folgt nun zur Abwechslung eine Lesung – und zwar von Markus Heitz. Ich muss zugeben, dass ich bisher nichts von ihm gelesen habe – aber vielleicht ändert sich das ja demnächst. Heitz erzählte über den Volksglauben bezüglich Vampiren in früheren Zeiten, bevor er ein Kapitel aus seiner noch unveröffentlichten Fortsetzung zu „Kinder des Judas“ vorlas – hat Spaß gemacht! Ein wenig erschreckend fand ich, dass es selbst heute noch eine Organisation gibt, die an die Existenz von Vampiren glaubt – lustig daran war allerdings, dass ebenjene Organisation einen Fragebogen zum Selbsttest entwickelt hat und eine der Fragen lautet „Ist ihre überwiegende Kleidung schwarz?“. Man muss nur eine Frage mit ja beantworten, um ein Vampir zu sein… verdammt. :D
Markus Heitz war so freundlich, seine Lesung kürzer zu halten als geplant, denn danach spielt der Headliner des Abends: ASP!
Leider hauptsächlich Standard-Lieder, war ja auch ein Festival und keine Tour – aber dennoch, tolles Konzert, noch einmal tanzen, springen, mitsingen – sehr fein!
Und weil wir gehört hatten, dass sie ganz gut sein soll, haben wir nach ASP noch eben einen Abstecher zu Anne Clark gemacht – war aber nicht so unseres, daher sind wir nach ungefähr 15 Minuten wieder gegangen.
Und nun: ab ins Bett!






Verfasst von einhandseglerin 






























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