Dienstag, 05. Januar 2010
[Ja, ich mag Bandwurmwörter. Sätze auch.]
Studieren ist manchmal schon lustig. Und Studienordnungen bzw. -regelungen erst recht.
Aber von Anfang an: Letztes Wintersemester hatte ich zwei Seminare belegt, um Punkte für ein Modul im Bereich Fachergänzung (dritter Bereich neben meinen regulären Studienfächern, als Profilierungsbereich gedacht) zu bekommen. Nachdem ich nun Pädagogik und nicht mehr Skandinavistik studiere, steht dasselbe Modul als Pflichtfach in meinem Studienverlaufsplan – so weit, so gut.
Plan A war, die alten Fachergänzungskurse umschreiben zu lassen und somit dieses Semester zwei Kurse weniger zu haben – letztendlich wurde es dann aber Plan B (Kurse nochmal machen, damit mir meine Fachergänzungspunkte bleiben). Nun ist seit Anfang Januar Klausuranmelde-Zeitraum – und lustigerweise steht das Modul nun sowohl bei Pädagogik als auch bei der Fachergänzung als bestanden im Internet. Geht aber eigentlich nicht, weil Doppelanrechnung ist unzulässig und so.
Nun hab’ ich dem Prüfungsamt gemailt – laut denen wurden mir die Fachergänzungskurse auf Pädagogik angerechnet, weil das offenbar in irgendeiner Studienordnung vorgeschrieben wird; dass es mir im Internet doppelt angezeigt wird, ist ein Systemfehler. Da ich aber dieses Semester auch schon zwei Seminare besucht habe und für das erste schon die Hausarbeit fertig hätte, habe ich nochmal nachgefragt, was ich denn nun damit anfangen kann und erfahren: die zwei Kurse kann ich mir wiederum als Fachergänzungsmodul anrechnen lassen. Ja, als genau das Modul, das ich eigentlich schon gemacht hatte und das nun von Pädagogik verschluckt wurde.
Zusammengefasst: Fachergänzungsmodul wird zu Pädagogikmodul und umgekehrt. Jippieh. Die Punkte hab’ ich also alle wie geplant – nur in umgekehrter Anrechnung.
Wer den Sinn dahinter versteht, darf ihn behalten (oder mir erklären, ich finde nämlich keinen). Aber immerhin weiß ich jetzt, wozu ich da war und schon knapp 15 Seiten geschrieben habe. ;)
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Verfasst von einhandseglerin
Montag, 04. Januar 2010
Am Donnerstag beginnt die Uni wieder – und bis dahin muss ich aufholen, was die letzten zwei Wochen liegenblieb. Und dennoch: das Jahr beginnt gut.
[x] Wäsche waschen (schwarz/hell)
[x] Wäsche aufhängen (schwarz/hell)
[x] Kartons & Koffer auf den Dachboden bringen
[x] staubsaugen
[x] Rousseau-Text lesen & Fragen bearbeiten
[x] Zusammenfassung für Pädagogik
[_] Kierkegaard lesen
[x] Mail ans Prüfungsamt wegen Klausuranmeldung
[x] einkaufen (wenn der Schneesturm aufhört um 16:30 mit dem Liebsten)
[_] recherchieren bezüglich Essay-Thema
[x] Endkorrektur Hausarbeit
[x] Prüfungsübersicht ausdrucken wegen Dänisch-Anrechnung
[x] Zusammenfassung ausdrucken
Und dann zwischendurch noch all das Aufschreiben, was bisher ungesagt blieb; Worte finden für das alte und das neue Jahr; Termine eintragen und Blogposts nachholen. Und mich über den Schnee freuen, der mich wieder zu einer Fünfjährigen werden lässt.
Edit: Yeah! Das Prüfungsamt schreibt, dass mir meine Soziologie-Seminare vom letzten Jahr auf Pädagogik angerechnet werden – somit muss ich das nicht noch einmal belegen und spare mir zwei Hausarbeiten (wovon eine schon fast fertig wäre – aber whatever, irgendwas lässt sich damit bestimmt noch anfangen). Und: ich muss nicht mehr zum langweiligen Donnerstags-Seminar, ha!
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Verfasst von einhandseglerin
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Lange Unitage sind anstrengend.
Immerhin, ich war dank verkürztem Seminar eine Stunde früher zuhause – aber es ist doch seltsam, die Haustür zu öffnen, sich umzuziehen und beim Blick auf die Uhr eine 22 vor dem Doppelpunkt zu lesen. Die DHL war natürlich da, während ich nicht da war, somit muss ich morgen früh noch zur Post, bevor ich zur Uni fahre – aber dann ist Wochenende, nur noch eine Vorlesung bis dorthin.
Müde.
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Verfasst von einhandseglerin
Sonntag, 25. Oktober 2009
Ab morgen beginnt für mich die Vorlesungszeit wieder, nach drei Monaten Semesterferien. Das Semester wird ungewohnt – nur einmal in der Woche früh aufstehen [morgen, 4:30 Uhr], dafür abends erst spät nach Hause kommen; irgendwie muss dann Sport noch in die Woche passen, aber das wird. Die ersten Tage werden vermutlich noch etwas chaotisch, bis sämtlicher organisatorischer Kram erledigt ist [erfahrungsgemäß sind die angedachten Seminarräume in Philosophie grundsätzlich zu klein, weswegen sich die Räume sowieso nochmal ändern...], bald neue Philo-Bücher bestellen [hoffentlich in zweisprachig, Sartre und Rousseau auf französisch lesen wäre toll! - auch wenn ich für die Prüfungen dann doch bei der deutschen Übersetzung bleibe ;) ] – und dann ab jetzt endlich das studieren, was ich studieren will und keine toten Wikingersprachen mehr lernen [auch wenn Altisländisch lustig war].
Ich freu’ mich!
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Verfasst von einhandseglerin
Samstag, 26. September 2009
Nieselregen gemischt mit Sonnenschein, die meiste Zeit über bewölkter Himmel; braune Blätter auf dem Boden, allmählich bunte in den Bäumen; die Tage werden kürzer.
Wenigstens ist es dann abends schon dunkel und es fällt mir gar nicht mehr so sehr auf, wie spät ich dieses Semester teilweise von der Uni nach Hause kommen werde [dienstags und donnerstags um 22:30 - wenigstens muss ich dafür außer montags nicht sonderlich früh los]. Und dann noch dreimal die Woche Sport, samstags hoffentlich bald wieder gemeinsam irgendwohin fahren, wie letzten Winter – das wird ein wenig stressig, aber bestimmt wunderbar.
So sieht übrigens mein Stundenplan aus:
[wird beim Draufklicken größer, so erkennt man wenig bis nichts ;) - drei Stunden vor Vorlesungsbeginn muss ich los, zweiundhalb Stunden nach Vorlesungsende kommt mein Zug zuhause an]

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Verfasst von einhandseglerin