Bundestagswahl: zwei Monate später.

Freitag, 04. Dezember 2009

Laut Bericht der tagesschau sind inzwischen 60% der Bevölkerung mit der schwarz-gelben Regierung unzufrieden – gut, einige der Spitzenpolitiker genießen noch ausreichend Zustimmung, aber es gäbe keine Mehrheit mehr für die Regierung, wenn jetzt gewählt würde. Hauptkritikpunkte sind die Afghanistan-Politik und der zu stark vernachlässigte Klimaschutz – aber nur daran wird es auch nicht liegen.
Offenbar hält die schwarz-gelbe Koalition also den Erwartungen nicht stand, ihre Versprechen nicht ein und allmählich ist das auch bei den meisten Menschen angekommen. Aber irgendwie… war das doch von vornhinein klar.

Und warum hätte man auf diesen Gedanken nicht zwei Monate früher kommen können, so dass das Wahlergebnis erfreulicher ausgefallen wäre und wir jetzt vielleicht eine brauchbare Regierung hätten?


Feels like winter.

Mittwoch, 02. Dezember 2009

Heute Morgen um 10, auf dem Weg zum Bäcker:


Dienstag, 01. Dezember 2009

Es ist kalt genug für Schnee.


Cormac McCarthy – The road.

Sonntag, 29. November 2009

The roadKlappentext:
„A father and his young son walk alone through burned America, heading slowly for the coast. Nothing moves in the ravaged landscape save the ash on the wind. They have nothing but a pistol to defend themselves against the men who stalk the road, the clothes they are wearing, a cart of scavenged food – and each other.“

Irgendwann vor Langem hatte ich die deutsche Übersetzung schon einmal in der Hand und hab’ mir den Titel notiert, weil ich das Buch interessant fand; und nun, da ich wusste, dass der Film dazu nächstes Jahr erscheinen soll, habe ich es endlich gekauft und gelesen. Und: ich bin beeindruckt.
Ich könnte ganze Passagen zitieren, weil die Sprache wunderbar ist und der Inhalt berührend – es ist ein wirklich tolles, lesenswertes Buch, meiner Meinung nach. Man kann förmlich die Asche schmecken, die in der Luft hängt; die Straße unter den Füßen spüren und nachts die eisige Kälte; verbranntes Land vor den Augen sehen und die leise, fast verschwundene Hoffnung in den Herzen des Vaters und seines Sohnes flüstern hören, dass es im Süden, an der Küste, eine Zukunft gibt – auch wenn die Chance noch so gering ist.
Ein wundervolles Buch!


Lesestoff für die nächsten Tage:

Freitag, 27. November 2009

Amazon-Bestellung, weil der Preis von der Harry Potter „Hogwarts Castle“ Collector’s Edition (davon gibt’s bald noch Photos, sobald die Wohnung wieder einmal tageslicht-hell wird ;) ) gesenkt wurde und ich somit noch ein paar Euro anderweitig ausgeben konnte:

Und das kommt bald von Vorablesen, auch wenn ich es gar nicht wirklich haben wollte, aber wenn es schon nichts kostet…


Office 2010: The movie.

Mittwoch, 25. November 2009

Eigentlich sind Microsoft-Werbungen ja normalerweise ziemlich doof (wie z.B. die derzeitige Fernseh-Werbung für Windows 7, siehe hier oder hier) – aber das hier ist lustig. Ich weiß zwar noch nicht genau, was das Video mir mitteilen soll, aber es ist definitiv die coolste Werbung von Microsoft, die ich je gesehen habe. ;)


Vorweihnachtszeit.

Sonntag, 22. November 2009

Unsere Sternenkette hängt wieder am Fenster…

…die ersten Plätzchen hab’ ich gebacken… [wenn die Motivation zum Hausarbeit schreiben schon gering ist, kann ja wenigstens der Haushalt davon profitieren...]

…und bald wieder nach Hamburg auf den zauberhaften Weihnachtsmarkt, bunte Lichter, Kälte, vielleicht irgendwann Schnee; Kerzen am Abend, kristallklare Nächte voller Sterne, Reif auf den Feldern und blassblaue Morgenhimmel.


Winter.

Freitag, 20. November 2009

Unschön ist: es wird jetzt abends nachmittags schon so früh dunkel, dass ich immer das Gefühl habe, die Tage hätten keine Stunden mehr [wenn es dunkel wird, ist schließlich Nacht - oder so ähnlich]. Das Schöne ist, dass ich bald wieder Plätzchen backen kann, dass ich an Weihnachten dieses Jahr Schnee sehen werde und – dass im Laufe der nächsten Monate ziemlich viele interessant klingende bzw. aussehende Filme ins Kino kommen. [Anmerkung: Ich weiß bei den meisten Filmen nicht genau, worum es geht - einfach den Trailer angucken und sich überraschen lassen. :) ]

Derzeit im Kalender vermerkt:

  • New Moon (26.11.09): Die Twilight-Forsetzung, natürlich. Ich habe die Befürchtung, dass der Film wieder nicht an das Buch herankommt, aber… was soll’s. Muss ich trotzdem sehen.
    [Trailer (englisch)]
  • Avatar (17.12.09): Ich weiß nicht so wirklich, um was es genau geht – aber der Trailer sah sehr vielversprechend aus. Fantasywesen, deren Welt von den Menschen bedroht wird? However, sah genial aus.
    [Trailer (englisch)]
  • The lovely bones (21.01.10): Ein Mädchen, das nach ihrer Ermordung vom Himmel aus über ihre Familie wacht und erst Ruhe finden kann, wenn Familie und Freunde den Verlust verarbeitet haben.
    [Trailer (englisch)]
  • The imaginarium of Dr. Parnassus (07.01.10): Ehm… tja. Kuriositätenkabinett? Auf jeden Fall eine Menge absurder Bilder und Menschen.
    [Trailer (englisch)]
  • The wolfman (11.02.10): Interessant aussehender Fantasy-Film. Werwölfe und so.
    [Trailer (englisch)]
  • The road (irgendwann 2010): Nach dem gleichnamigen Buch von Cormac McCarthy, das ich vor dem Film unbedingt noch lesen muss. Amerika in Endzeitversion, ein Vater und sein Sohn auf dem Weg zur Küste, durch verbranntes, zerstörtes Land, ohne zu wissen, was sie dort erwartet.
    [Trailer (englisch)]

Plage Noire: Sonntag, 15.11.09

Mittwoch, 18. November 2009

Sonnenschein vor dem Fenster, strahlend blauer Himmel – daher geht es nach dem Frühstück noch einmal an die Ostsee, unser Bus fährt erst um 16 Uhr.

Und danach: auf dem Balkon in der Sonne sitzen und lesen, sehr fein!
Die Aussicht:

…ein letzter Spaziergang durch die Ferienanlage…

Das hier haben wir wohl verpasst, schade eigentlich:

Und nun enden die Photos – es war ein tolles Wochenende und ich hoffe sehr, dass es nächstes Jahr wieder ein Plage Noire gibt.
Ich hab’ mein neues Lieblingsfestival gefunden. :)


Plage Noire: Samstag, 14.11.09

Mittwoch, 18. November 2009

Nach ungefähr sieben Stunden Schlaf klingelt auch schon wieder der Wecker – schließlich wollen wir das Frühstücksbuffet genießen! Gegen 9:30 sitzen wir somit unten im Hotelrestaurant und futtern uns durch die Frühstückauswahl – sie haben sogar Mousse au Chocolat, genial.

Der Blick aus dem Fenster am Morgen:

Der Frühstückssaal von innen und außen:

Frisch gestärkt machen wir uns anschließend auf dem Weg zum Strand – wir machen schließlich Urlaub an der Ostsee. Noch ist vom Meer eher nichts zu sehen… ob wir wohl richtig sind? Immerhin die Spitze eines Leuchtturms in der Ferne verrät uns, wo das Wasser sein muss.

So windschief können Bäume auch nur vom Küstenwind werden…

Und endlich, wir sehen das Meer!

Am Strand: ausschließlich schwarze Menschen [nein, die eine weiße Jacke zählt nicht] – normalerweise sieht es hier bestimmt nicht so aus. ;)

Noch mehr Meer… :)

Nicht nur viele schwarze Menschen, sondern auch eine Menge Möwen:

Nun müssen wir allerdings zurück, die ersten Lesungen beginnen bald. So sehen übrigens Kinderspielplätze mit Meerdesign aus:

So, nun aber los zum Meet & Greet mit ASP – mit professionellem Photoshooting. Hoffentlich werden die Photos bald online gestellt… bis dahin gibt es zumindest ein Photo von der Band, noch bei der Autogrammstunde. Und während ich danach schon einmal Plätze freihalte, geht der Liebste noch Autogramme von Emilie Autumn holen.

Einen Teil der Lesung von Oswald Henke habe ich somit allein und ohne Kamera verbracht – leider ist der Saal sowieso etwas zu dunkel für brauchbare Photos. Die Lesung ist durchaus untypisch für eine „normale“ Lesung, aber sehr typisch für Henke – verrückt wie immer. So holt er sich z.B. zu Beginn zwei Helfer auf die Bühne – der rechts bekam Seifenblasen zur Aufheiterung des Publikums, falls die Stimmung zu düster werden sollte; die links wurde mit Kreidestücken ausgestattet, mit denen sie das Publikum bewerfen durfte, sofern jemand unaufmerksam war [sehr passend dazu auch die Uniform des Mädels].
Ansonsten: genial! Henke ist einfach großartig beim Vortragen von Texten [man merkt, dass er Schauspiel studiert hat], viel Lustiges gab es auch – z.B. die schwarze Hostie, extra für „Gruftis“. Gibt es nun auch in gelb für die FDP, in grün für Ökos und eben in schwarz für Gothics. Leider ohne Pentagramm, das auszuschneiden hat er laut eigener Aussage nicht hinbekommen. ;) Oder auch die Handpuppen – aber das führt nun allmählich zu weit und ist auch nur halb so lustig, wenn man nicht dabei war… daher sollen nun Bilder sprechen. [In der Pause haben wir zudem auch seine beiden Bücher ergattern können und sie später signieren lassen.]

Nach Oswalds Lesung folgt eine weitere – von Emilie Autumn.
Sie liest aus ihrem neuen Buch „The Asylum for wayward victorian girls“, das Mitte Dezember erscheinen wird – abgesehen davon, dass diesmal wirklich gelesen wird, ist aber auch Lesung sehr untypisch. Das Publikum bildet auf Aufforderung Emilies einen Kreis mit ungefähr zehn Zentimeter Entfernung zur Bühne ["Now we can all see each other!"]; die Lesung ist letzendlich eine Mischung aus ein wenig quatschen, zusammensitzen, Buchpassagen und darstellerischer Darbietung derselben, am Ende gemeinsam singen – und mein Liebster durfte ein Luftgitarrensolo geben, hihi. :) Überdies „huh, how much time do I have left?„, da Emilie ihren Auftritt offenbar größtenteils improvisiert hatte, und „We don’t need more normal people, there’s already too many of them – let’s just be crazy!“ – sehr sympathisch, sehr toll, ich will nochmal!

Nach inzwischen vierundhalb Stunden sitzen, es ist 18:30 Uhr, haben wir nun viel Zeit bis zum nächsten anvisierten Konzert – somit bleibt Zeit für Schwimmbad und Essen. Auf dem Weg zum Hotel holen wir uns allerdings erst noch Autogramme von Blutengel, deren Konzert wir nachher um Mitternacht noch sehen wollen.

Zurück im Zimmer, eben umziehen, schließlich haben wir tolle Bademäntel bekommen – spaßig, solche weißen Riesenmäntel. :) [Ja, ich gucke komisch. Einfach ignorieren. Und Haare färben müsste ich auch mal wieder...] Im Aufzug habe ich nebenbei erwähnt kichernde Menschen gehört, die auf schwarze Bademäntel passend zum schwarzen Festival gehofft hatten – „Guck mal, die sind ja doch weiß…

Essen gibt es beim Italiener – kein herausragendes Essen, aber dafür schönes Ambiente.

…und nochmal durch die Gänge schlendern…

Timetable:

Und weil wir nun immer noch viel Zeit haben, schauen wir noch eben bei Kirlian Camera vorbei… klang ganz interessant, bis es nach ein paar Liedern zu elektrolastig wurde.

So sieht es übrigens draußen aus, bei Nacht:

…und London after midnight statten wir auch noch einen Besuch ab – vor allem der politische Hintergrund ist interessant, aber ein Konzert muss ich nicht unbedingt sehen. Macht nichts, wir müssen sowieso wieder los…

…zu Blutengel. Hat viel Spaß gemacht, tolle Bühnenshow, sogar ein paar Lieder die ich kannte – und eine Menge Kunstblut bei „Vampire Romance“. ;) Sehr toll!