Nach ungefähr sieben Stunden Schlaf klingelt auch schon wieder der Wecker – schließlich wollen wir das Frühstücksbuffet genießen! Gegen 9:30 sitzen wir somit unten im Hotelrestaurant und futtern uns durch die Frühstückauswahl – sie haben sogar Mousse au Chocolat, genial.
Der Blick aus dem Fenster am Morgen:

Der Frühstückssaal von innen und außen:

Frisch gestärkt machen wir uns anschließend auf dem Weg zum Strand – wir machen schließlich Urlaub an der Ostsee. Noch ist vom Meer eher nichts zu sehen… ob wir wohl richtig sind? Immerhin die Spitze eines Leuchtturms in der Ferne verrät uns, wo das Wasser sein muss.


So windschief können Bäume auch nur vom Küstenwind werden…

Und endlich, wir sehen das Meer!

Am Strand: ausschließlich schwarze Menschen [nein, die eine weiße Jacke zählt nicht] – normalerweise sieht es hier bestimmt nicht so aus. ;)

Noch mehr Meer… :)


Nicht nur viele schwarze Menschen, sondern auch eine Menge Möwen:

Nun müssen wir allerdings zurück, die ersten Lesungen beginnen bald. So sehen übrigens Kinderspielplätze mit Meerdesign aus:

So, nun aber los zum Meet & Greet mit ASP – mit professionellem Photoshooting. Hoffentlich werden die Photos bald online gestellt… bis dahin gibt es zumindest ein Photo von der Band, noch bei der Autogrammstunde. Und während ich danach schon einmal Plätze freihalte, geht der Liebste noch Autogramme von Emilie Autumn holen.

Einen Teil der Lesung von Oswald Henke habe ich somit allein und ohne Kamera verbracht – leider ist der Saal sowieso etwas zu dunkel für brauchbare Photos. Die Lesung ist durchaus untypisch für eine „normale“ Lesung, aber sehr typisch für Henke – verrückt wie immer. So holt er sich z.B. zu Beginn zwei Helfer auf die Bühne – der rechts bekam Seifenblasen zur Aufheiterung des Publikums, falls die Stimmung zu düster werden sollte; die links wurde mit Kreidestücken ausgestattet, mit denen sie das Publikum bewerfen durfte, sofern jemand unaufmerksam war [sehr passend dazu auch die Uniform des Mädels].
Ansonsten: genial! Henke ist einfach großartig beim Vortragen von Texten [man merkt, dass er Schauspiel studiert hat], viel Lustiges gab es auch – z.B. die schwarze Hostie, extra für „Gruftis“. Gibt es nun auch in gelb für die FDP, in grün für Ökos und eben in schwarz für Gothics. Leider ohne Pentagramm, das auszuschneiden hat er laut eigener Aussage nicht hinbekommen. ;) Oder auch die Handpuppen – aber das führt nun allmählich zu weit und ist auch nur halb so lustig, wenn man nicht dabei war… daher sollen nun Bilder sprechen. [In der Pause haben wir zudem auch seine beiden Bücher ergattern können und sie später signieren lassen.]



Nach Oswalds Lesung folgt eine weitere – von Emilie Autumn.
Sie liest aus ihrem neuen Buch „The Asylum for wayward victorian girls“, das Mitte Dezember erscheinen wird – abgesehen davon, dass diesmal wirklich gelesen wird, ist aber auch Lesung sehr untypisch. Das Publikum bildet auf Aufforderung Emilies einen Kreis mit ungefähr zehn Zentimeter Entfernung zur Bühne ["Now we can all see each other!"]; die Lesung ist letzendlich eine Mischung aus ein wenig quatschen, zusammensitzen, Buchpassagen und darstellerischer Darbietung derselben, am Ende gemeinsam singen – und mein Liebster durfte ein Luftgitarrensolo geben, hihi. :) Überdies „huh, how much time do I have left?„, da Emilie ihren Auftritt offenbar größtenteils improvisiert hatte, und „We don’t need more normal people, there’s already too many of them – let’s just be crazy!“ – sehr sympathisch, sehr toll, ich will nochmal!



Nach inzwischen vierundhalb Stunden sitzen, es ist 18:30 Uhr, haben wir nun viel Zeit bis zum nächsten anvisierten Konzert – somit bleibt Zeit für Schwimmbad und Essen. Auf dem Weg zum Hotel holen wir uns allerdings erst noch Autogramme von Blutengel, deren Konzert wir nachher um Mitternacht noch sehen wollen.

Zurück im Zimmer, eben umziehen, schließlich haben wir tolle Bademäntel bekommen – spaßig, solche weißen Riesenmäntel. :) [Ja, ich gucke komisch. Einfach ignorieren. Und Haare färben müsste ich auch mal wieder...] Im Aufzug habe ich nebenbei erwähnt kichernde Menschen gehört, die auf schwarze Bademäntel passend zum schwarzen Festival gehofft hatten – „Guck mal, die sind ja doch weiß…„

Essen gibt es beim Italiener – kein herausragendes Essen, aber dafür schönes Ambiente.

…und nochmal durch die Gänge schlendern…


Timetable:

Und weil wir nun immer noch viel Zeit haben, schauen wir noch eben bei Kirlian Camera vorbei… klang ganz interessant, bis es nach ein paar Liedern zu elektrolastig wurde.


So sieht es übrigens draußen aus, bei Nacht:

…und London after midnight statten wir auch noch einen Besuch ab – vor allem der politische Hintergrund ist interessant, aber ein Konzert muss ich nicht unbedingt sehen. Macht nichts, wir müssen sowieso wieder los…


…zu Blutengel. Hat viel Spaß gemacht, tolle Bühnenshow, sogar ein paar Lieder die ich kannte – und eine Menge Kunstblut bei „Vampire Romance“. ;) Sehr toll!



